Zuchtstätte

Zwei Wochen vor einem Wurf wird bei uns das Wohnzimmer ausgeräumt und die Wurfkiste aufgestellt, damit sich die Mutterhündin schon mal daran gewöhnen kann. Die ersten Wochen schlafe ich dann auch dort.

Die Wurfkiste ist in drei “Räume” unterteilt, damit die Kleinen später nicht ihr “Nest” beschmutzen. Vorne ist ein Vorraum, von dem es auch auf das Aussenspielgelände geht.

Die Welpen bleiben die ganze Zeit bei uns im Haus, damit sie alles mitbekommen (Staubsauger, Fernseher,…). Ausserdem läuft zwischenzeitlich ein Tonband mit diversen Umweltgeräuschen ab.

Mit ca. 4 Wochen wird dann die Terrassentür geöffnet und dieWelpen haben die Möglichkeit das Aussenspielgelände zu erforschen.

Auf dem Aussenspielgelände befinden sich unter anderem eine Sandkiste, eine Ballkiste, in welche bei heissen Tagen Wasser gefüllt wird, ein Tunnel, eine Wäscheleine an der Spielzeug, Windspiele, flatternde Bänder und CD`s (die in der Sonne glitzern) befestigt sind. Durch das Ziehen am Spielzeug klappert, bimmelt, raschelt es dann.

Ausserdem gibt es noch einen Sandhaufen zum Buddeln und Ausruhen sowie ein Häuschen mit Heu.

Unsere grossen Hunde haben auch Zugang zu den Welpen. Sie übernehmen einen wesentlichen Teil der Welpenerziehung. Falls die kleinen Racker zu ”nervig” werden sollten, befinden sich auf dem Aussenspielgelände viele erhöhte Möglichkeiten zum Hinlegen.

Wir machen auch einen Welpenausflug, wobei die Kleinen schon mal an das Autofahren gewöhnt werden und wir beobachten können, wie sie sich in fremder Umgebung verhalten.

Es werden auch Kinder eingeladen bzw. es wird gerne gesehen, wenn potentielle Welpeneltern und Interessenten ihre Kinder mitbringen, damit die Welpen positive Erfahrungen mit Kindern machen können.